LBS - Cup
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| Das alte Lied mit neuer Strophe |
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| Geschrieben von: Volker |
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Das amüsanteste war noch die Anreise!
(vh) Irgendwie geht es einfach nicht. Der TSV Buchen kann machen was er will, er gewinnt in der Handball-Landesliga in dieser Saison einfach kein Auswärtsspiel. Auch beim Aufsteiger TSG Plankstadt hatte die Mannschaft um Wiener und Fröbel mit 35:31 das Nachsehen und war bei der Addition der Ereignisse auch chancenlos. Das Beste an diesem Tag war bei herrlichem Sonnenschein noch die Anreise. Noch guter Stimmung begann auch das Spiel beim Tabellen Fünften und das 0:1 der Hausherren brachte dem Buchener Konzept keinen Bruch bei. Bis zum 3:3 und 5:4 lieferte Buchen ohne Christopher Nenninger, Flo Röckel und Michael Henn eine gleichwertige Leistung ab. Mit seiner gewohnten Deckung unter Sonderbewachung der beiden Halbangreifer hatte der TSV auch in der Abwehr zunächst den Überblick. Erst als die Gäste wieder anfingen, aus allen Lagen beste Chancen zu vergeben, kam die TSG in kurzzeitiges Übergewicht. Die auffälligsten Akteure Stadler und Pristl legten zum 11:6 einen fünf Tore Vorsprung vor. Buchens dominierende Akteure Stefan Schenk, Matze Bundschuh und Heiko Stockert ließen sich aber nicht beeindrucken und hatten beim 12:9 den Anschluss wieder hergestellt. Allerdings profitierte Buchen in dieser Phase von einem seltsamen Blackout der Gastgeber, die zeitweise völlig von der Rolle schienen. Insbesondere Heiko Stockert war mit insgesamt 8 Feldtoren in dieser Zeit erfolgreichster Schütze. Mit 11 zu 5 Strafzeiten hatte Plankstadt auch in dieser Hinsicht deutlich mehr Arbeit verrichtet, was sicht auszahlte. Ihrem Abwehrstil hatten die Hausherren zusätzlich 8 Siebenmeter zu verdanken, die Buchen zugesprochen wurden. Obwohl davon 7 verwandelt werden konnten, reichten den Odenwäldern all diese Vorteile aber nicht aus, dem flotten Spiel noch eine Wende zu geben. Plankstadt hielt beim 26:18 den 8 Tore - Vorsprung und verteidigte diesen im Verlauf der zweiten Hälfte bis zum 31:23. Hauptsächlich verantwortlich zeichnete hierfür Tobias Pristl, dessen Schusskraft die Buchener Deckung nichts entgegenzusetzen hatte. Die Schlussphase gehörte den anrennenden Odenwäldern, die mit viel Aufwand und 4 Toren in Folge bis auf 34:30 verkürzten. Dies veranlasste wiederum TSG Trainer Niels Eichhorn zwischendurch sogar nochmals zu einer Auszeit seines Teams. Diese genügte, um die Mannschaft in die Spur zurückzubringen, die sie bis zum 35:31 Endstand auch nicht mehr verlor.
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