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| Eigentlich ein "Nicht-Pflicht-Spiel" für Buchen |
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| Geschrieben von: Volker |
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Abhaken und wegstecken - oder kämpfen?
(vh) „Es wird probiert bis zur letzten Sekunde. Irgendwann muss doch noch einmal ein verflixtes Auswärtsspiel gewonnen werden!“ Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison muss der TSV Buchen in der Handball-Landesliga der Männer am Samstag, 26.3.11 beim Tabellendritten TSV Rot antreten und kann sich im Vorfeld nur auf Lippenbekenntnisse stützen. Der letzte Auswärtssieg des TSV datiert vom 10. Oktober 2010 und wurde in Eberbach erzielt. Zusätzlich stehen noch zwei Unentschieden zu Buche, mehr haben die Odenwälder in dieser Saison aus der Fremde noch nicht mit nach Hause gebracht. Wer sollte also annehmen, dass ausgerechnet beim TSV Rot ein Erfolg möglich ist. Damit sind dann alle negativen Aspekte aufgezählt. Also kann man sich auf Buchener Seite in seiner offensichtlichen Chancenlosigkeit voll und ganz auf Angriff konzentrieren und sich gegen das Unvermeidliche stemmen. Sollte dann mit wehenden Fahnen untergegangen werden, hat man sich nichts vorzuwerfen. Rückenwind dürfte jedenfalls der Sieg am vergangenen Samstag über die SG Leutershausen gebracht haben. Der Erfolg in diesem Schicksalsspiel hing nach anfänglich überragendem Beginn zeitweise am seidenen Faden. Mit einer gemeinsamen Kampfleistung errang man in der Schlussphase dann doch noch den verdienten Arbeitssieg. Durch die gleichzeitige Niederlage Bammentals ergibt das in der Tabelle einen kleinen, aber lebenswichtigen Vorsprung von 3 Punkten auf den vorletzten Platz. Die Hoffnung ist berechtigt, wieder realistisch an den Klassenerhalt zu glauben. Noch zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele steht auf dem Plan, die Chancen sind gut, allerdings wird für den TSV Buchen schon noch etwas mehr als Glück nötig sein, damit diese Saison wirklich gerettet werden kann. Also warum nicht gleich in Rot damit beginnen. Mehr als verlieren kann man in der Parkringhalle nicht, was soll schon passieren? Der Druck wird erst in den drei letzen Spielen wieder kommen, wenn die Punkte gebraucht werden. Am Samstag kann die Mannschaft von Wiener und Fröbel noch einmal befreit aufspielen. Ob darin die Minimalchance auf einen Erfolg liegt, muss die Mannschaft beweisen. Auf jeden Fall hat man sich vorgenommen, mit Mut und Herz den Kampf anzunehmen und wenigstens zu versuchen etwa zu holen, statt das Spiel von vornherein abzuhaken. So gesehen, steht zumindest das Lippenbekenntnis.
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