LBS - Cup
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| Die nicht eingeplante Punkte sind die Entscheidenden |
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| Geschrieben von: Volker |
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Wie der Tanz auf dem Vulkan!
(vh) Da mussten alle Beteiligten und Zuschauer erst einmal tief durchatmen. Selten hatten sie eine an Dramatik nicht zu überbietende Partie gesehen, in der man zum Schluss auch noch mit einem (Teil)-Erfolg belohnt wurde. Im Spiel gegen den Tabellendritten TSV Rot war der TSV Buchen über weite Strecken die führende Mannschaft gewesen, hätte eigentlich gewinnen müssen, kam in der Schlussphase in ärgste Bedrängnis und errang hieraus dennoch mit 37:37 einen hoch verdienten Punktgewinn.
Nach der 8:13 Führung, wäre gegen schwächere Gegner so vielleicht früh die Entscheidung gefallen, nicht gegen eine Spitzenmannschaft wie den TSV Rot. Mit geschickter Abwehrumstellung konterte Haustrainer Fischer jeden taktischen Schachzug der Gäste und brachte diese dazu, den Faden zu verlieren. Die Trefferwelle setzte aus und resultierte in 5 Gegentore in Folge, nach welchen Buchen seinen schönen Vorsprung verspielt hatte. Nach dem 13:13 musste man wieder ganz von vorne anfangen und die Zuschauer sahen nun auch ein ganz neues Spiel. Rot ließ sich nichts mehr vormachen und obwohl Buchen die bessere Mannschaft blieb, beantwortete der Hausherr zwischen 15:15 und 19:19 jede Odenwälder Führung mit dem Ausgleich. Erst nach einer Auszeit konnte sich Buchen wieder etwas Luft verschaffen und mit einer knappen 20:21-Führung in die Kabine gehen. Nach der Pause versuchte Rot die Wende zu erzwingen, was aber nicht gelingen wollte. Mit dem Anschluss per Siebenmeter zum 23:24 blieb Rot am Drücker und ließ mit 24:24 einen der vielen Ausgleiche folgen. Was sich in der Folge abspielte, lässt sich an Spannung und Dramatik kaum überbieten. In einem offenen Schlagabtausch, demonstrieren beide Seiten „Geber-, und Nehmerqualitäten“, die Zuschauer wagten es kaum noch sich hinzusetzen, bevor sie wieder aufspringen mussten. Mit dem späten 35:34 errang Rot zum ersten Mal eine eigene Führung! Mit je 8 Siebenmetern und 8 Zeitstrafen wurden auch die Aktionen auf beiden Seiten völlig gleichmäßig bestraft. Je 6 Siebenmeter konnten beide Seiten verwandeln. Noch zweimal geriet Buchen in den Schlussminuten in Rückstand und glaubte, die Partie doch noch abgeben zu müssen. Um dies durchzusetzen, kämpfte Rot nun auch mit unerlaubten Mitteln, was Dominic Fischer bei eigener 37:36-Führung übertrieb. Seinen „Bodycheck“ gegen Boris Schulze beim letzten Konter kostete ihn die Rote Karte mit Bericht. Damit hatte er ihn zwar am Ausgleich gehindert, den „Iceman“ Stephan Schenk mit seinem 5. Siebenmeter dann aber doch zum hoch verdienten 37:37 Endstand herstellte. Bilder gibts hier |
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