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| "So eine Mannschaft steigt nicht ab!" |
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| Geschrieben von: Volker |
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Im „Hexenkessel“ lebt der Klassenerhalt! Der HSG Mannheim war anzumerken, dass sie ihrem eigenen gesicherten Tabellenplatz nicht recht trauen wollte, denn sie gab alles um in Buchen nicht zu verlieren und womöglich noch abzurutschen. Von Anfang an setzte sie die Deckung der Odenwälder unter Druck. Die sehr tief in der Abwehr stehenden Hausherren, begannen ihrerseits mit einer vorgezogenen Manndeckung und brachten das Angriffsspiel der HSG damit durcheinander. Die sehr gut aufgelegten Mathias Bundschuh, Heiko Stockert und Boris Schulze drehten nicht nur den 0:1 Rückstand, sondern schraubten den Spielstand binnen weniger Minuten auf 6:3. Erst durch die schwere Knieverletzung von Sascha Schindelbeck, der bereits nach 7 Minuten das Spiel beenden musste, stockte der Buchener Angriffswirbel der insbesondere aus der massierten Deckung heraus aufgezogen wurde. Stephan Schenk zog auf der Spielmacherposition die Fäden und strahlte große Spielfreude aus. Mit dieser setzte er im Angriff gezielt seine Nebenleute ein und suchte bewusst die Außenpositionen. Mehrfach räumten von hier aus Mathias Bundschuh und Boris Schulze ab und hielten die HSG über 9:6 noch auf Distanz. Allerdings fand Buchen während des gesamten Spiels weder ein taktisches, noch ein persönliches Mittel gegen Mannheims besten Angreifer Christian Veith, der nach Belieben schaltete und waltete. Durch mehrfaches zu spätes Eingreifen handelte sich die Buchener Deckung zu viele Zeitstrafen und Siebenmeter ein, welche die Schiedsrichter ohne zu zögern auch strikt gegen die Hausherren verhängten. Diese ließen sich aber nicht entmutigen und beherzt attackierten sie weiterhin die HSG - Angreifer. Mannheim blieb verbissen dran und die vielen Zuschauer sahen ein mitreißendes und intensives Landesligaspiel mit aufregenden Szenen auf beiden Seiten. Dennoch kam Buchen beim 12:11 durch Ballverluste und Fehlanspiele in arge Bedrängnis und Sebastian Wiener musste eine Auszeit bemühen. Zu ihrem Glück hielt Tobi Rüdele im Tor mit tollen Paraden den knappen Vorsprung fest, denn seine Kameraden drohten diesen in dieser Phase zu verspielen. Erneut war es Stephan Schenk, der den Überblick behielt und wieder auf die Erfolgsspur einbog. Mit Christopher Nenningers erstem Kreistor hatte man sich wieder auf 17:13 abgesetzt, bevor die HSG mit ihrem vierten Siebenmeter zum Halbzeitstand von 17:14 verkürzte. Der zweite Durchgang glich dem ersten, nahm aber an Dramatik im Minutentakt zu. Immer wieder traf Christian Veith und brachte den Buchenern insgesamt 12 Treffer bei. Die Zuschauer spürten den Ausgleich, der bereits in der Luft lag und beim 21:21 eingetreten war. Die HSG versuchte nun mit allen Mitteln die Wende zu erzwingen, und sowohl auf der Buchener Bank, wie der Tribüne herrschte helle Aufregung. Darüber handelten sich die Hausherren zwei Gegentreffer in Überzahl zum 27:26 und 27:27, sowie den Rückstand zum 27:28 ein und hätten die Partie damit beinahe aus der Hand gegeben. Mit mutigen Energieleistungen holte Boris Schulze aber nicht nur den 28:28 Ausgleich zurück, sondern rettete mit dem 30:28 den Sieg. Mit doppelter Manndeckung versuchte sich Buchen den letzten wütenden Angriffen Mannheims zu erwehren, die ihrerseits ihre Abwehr völlig aufgab und über das gesamte Feld agierte. Es blieb letztlich beim hoch dramatischen, aber verdienten und umjubelten 32:29 Sieg, den wiederum Boris Schulze mit seinem 10. Treffer klarstellte.
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